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Mittlerweile gibt es rund 17 verschiedene Führerscheinklassen, wobei 4 Anwendung auf Krafträder finden. Nicht umsonst kann man schnell den Überblick verlieren, welche Klasse für welchen Fahrzeugtypen geeignet ist. Auch die Voraussetzungen sind von Schein zu Schein unterschiedlich. Heute geht es um den Führerschein der Klasse A1. Der Schein erlaubt unter 18-jährigen das Führen eines Motorrads. Auf was genau es beim Motorrad Führerschein A1 ankommt und welche Voraussetzungen für die Teilnahme erfüllt werden müssen, wird im Folgenden erklärt.

Was ist der Motorradführerschein – Klasse A1?

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A1 bezeichnet die Fahrerlaubnis für Motorradfahrer unter 18 Jahren. Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren. Mit dem A1 Führerschein dürfen Jugendliche Motorräder bis zu einem Hubraum von 125 Kubikzentimeter führen. Aus diesem Grund fällt im Zusammenhang mit dem A1 Schein auch öfter die Synonyme 125er Schein oder 125ccm Schein. Der A1 ist der Nachfolger der AM Klasse, der sich auf Moped und Roller bezieht. Mit Erhalt des A1 Scheines wird die Fahrzeugklasse AM automatisch miteingeschlossen.

Voraussetzungen und Ablauf für den Motorradführerschein – Klasse A1

Wer in dieser Klasse einen Führerschein machen möchte, muss wie bei jeder anderen Ausbildung bestimmte Bedingungen erfüllen. Teilnehmer müssen vor Besuch der Fahrschule das Mindestalter besitzen. Für Klasse A1 muss der Betroffene mindestens 16 Jahre alt sein und eine Einverständniserklärung einer Erziehungsberechtigten vorweisen können. Theoretisch kann die Ausbildung sechs Monate vor Erreichen des 16. Lebensjahres begonnen werden. Derselbe Fall gilt für die Praxis, die maximal drei Monate vor dem 16. Geburtstag stattfinden darf. Insgesamt muss der Auszubildende in zwölf Theoriesitzungen den Grundstoff vermittelt bekommen. Die Theorieprüfung umfasst insgesamt 30 unterschiedliche Fragen, wobei der Teilnehmer maximal 10 Fehlerpunkte haben darf. Um einen Antrag bei der zuständigen Behörde zu stellen, müssen folgende Unterlagen mitgenommen werden:


  • Sehtest
  • biometrisches Passbild
  • Bestätigung für die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs
  • Personalausweis

Nach der Theorie kommt die Praxis. Insgesamt umfasst die Ausbildung 12 Sonderfahrten, die in 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten und 3 Nachtfahrten untergliedert sind. Wer sich etwas unsicher im Umgang mit einem Motorrad ist, kann vor der Ausbildung mit dem Mofa an zugelassenen Verkehrsübungsplätzen mehr Praxis erlangen. Sobald der Fahrlehrer das Einverständnis für die Prüfung gibt, folgt die Anmeldung zum Praxisteil. Diese dauert um die 45 Minuten und beinhaltet unter anderem eine Sicherheitskontrolle des Fahrzeugs, Überlandfahrt und Autobahnfahrt. Meistens findet die Prüfung auf einer Kraftfahrstraße statt. Laut Regelungen muss der Praxisteil spätestens 12 Monate nach der Theorieprüfung vollzogen werden.

Führerscheinkosten beim Motorradführerschein – Klasse A1

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Beim Führerschein machen spielt auch der Faktor Kosten eine wichtige Rolle. Da die Ausbildung schon im Alter von 16 Jahren beginnt, ist das Thema Führerscheinkosten eher interessant für die Erziehungsberechtigten. Jugendlichen verfügen meist über kein eigenes Einkommen und sind abhängig von ihren Eltern. Die Kosten bei einem A1-Führerschein sind um einiges geringer als bei einem Pkw-Führerschein der Klasse B. Trotzdem summieren sich die einzelnen Aspekte, die beim A1 von Bedeutung sind. Um den Führerschein machen zu können, müssen bestimmte Unterlagen mitgebracht werden. Für den Sehtest können schnell 6 bis 7 Euro anfallen und ein Erste-Hilfe-Kurs verschlingt schnell mal 15 bis 30 Euro. Beim Besuch einer Fahrschule wird eine Anmeldegebühr fällig sowie Kosten für Material, Fahrten und Anmeldung zur Prüfung. Auch die TÜV-Gebühr kann eine Rolle spielen. Außerdem hängen die Kosten vom individuellen Talent des Fahrers ab. Manche benötigen mehr Fahrstunden und verursachen dadurch mehr Kosten. Zusammengefasst können sich die Führerscheinkosten zwischen 950 und 1700 Euro belaufen. Bei solchen Preisen macht eine Führerscheinerweiterung durchaus Sinn.

Fazit zum Motorradführerschein – Klasse A1

Sinn der A1-Klasse ist das Sammeln erster Erfahrungen im Bereich der Motorräder. Es ist die Vorstufe zur A-Klasse, der höchsten Stufe. Dabei müssen immer mindestens zwei Jahre vergehen, bis ein [ail]17[/ail] von einer höheren Klasse erworben werden kann. Beim Erwerb der A1-Klasse können Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren ein Motorrad mit maximal 125 Kubikzentimetern bewegen. Die Leistung wird außerdem auf 15 kW begrenzt. Weiterhin unterlegt der A1-Führerschein keiner Befristung. Laut dem Gesetzt von 2013 muss der Schein jedoch alle 15 Jahre erneuert werden. Ideal eignet sich die A1-Klasse für das Herantasten an die höhere Klasse