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Das Führen eines LKW bedarf einer gesonderten Genehmigung. Diese wird als Klasse C1E Führschein bezeichnet und beinhaltet das fahren von Fahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von zwölf Tonnen. Für alle, die berufsmäßig das Ziel Fernfahrer anstreben oder in anderer Weise mit den entsprechenden Gefährten in Berührung kommen, stellen sich daher wichtige Fragen. Welche Anforderungen müssen für diesen Führerscheintyp erfüllt werden und welche Kosten können für den Erwerb der Fahrerlaubnis anfallen. In diesem Beitrag wurden die wesentlichen Aspekte zusammengetragen, die für die Erlangung des Führerscheins der Klasse C1E erforderlich sind.

Führerschein Klasse C1E

Allgemein wird der Führerschein der Klasse C1E auch als LKW Führerschein bezeichnet. Diese Fahrerlaubnis, wie die heute ausgegebene Plastikkarte immer noch genannt wird, ist die Grundlage dafür, dass ein entsprechender Beruf überhaupt ausgeübt werden darf. Doch wie bei allen Dokumenten dieser Art muss der Schein zuerst einmal erworben werden. Dies ist nicht nur mit den notwendigen Fahrstunden, sondern auch mit anfallenden Kosten verbunden.

Was beinhaltet der LKW – Anhängerführerschein – Klasse C1E?

Der [ail]17[/ail] der Klasse C1E – nachfolgend soll hier von LKW Führerschein gesprochen werden – beinhalten die Erlaubnis zum Fahren eines LKWs, der mit einem Anhänger versehen ist. Der normale LKW Führerschein deckt anders als in früheren Zeiten, diese zusätzliche Last nicht mehr ab, sodass eine gesonderte Genehmigung erforderlich ist. Die Kombination aus Anhänger und Zugmaschine darf dabei ein zulässiges Gesamtgewicht von zwölf Tonnen aufweisen.

Mit dem Erwerb des Führerscheins der Klasse C1E dürfen ausnahmslos alle Fahrzeuge der Klasse B gefahren werden. Dies betrifft auch PKW mit einem Gewicht von unter 3,5 Tonnen und einem angekoppelten Anhänger bis zu einer Gesamtmasse von 750 Kilogramm. Möglich ist es auch Fahrzeuge mit einem Gewicht zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen zu lenken, an welche dann eine zusätzliche Last von 4,5 Tonnen angehängt ist. Das gleiche gilt für alle Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu 6 Tonnen. Hier dürfen dann weitere 6 Tonnen Zuglast gezogen werden.

Welche Führerscheinkosten fallen an für den LKW – Anhängerführerschein – Klasse C1E?

Die Führerscheinkosten können nicht genau beziffert werden. Wer den entsprechenden Führerschein machen will, sollte demzufolge eine individuelle Anfrage an die jeweilige Fahrschule richten. Der Grund liegt darin begründet, dass in der Regel keine theoretischen Aspekte behandelt werden. Somit fallen nur praktische Fahrstunden an. Deren Anzahl bestimmt, wie hoch die Führerscheinkosten am Ende ausfallen. Das keine Theorie gelehrt wird, ist der Vorbesitz eines Führerscheins der Klasse C1 verpflichtend. Durch den Wegfall der Theorie kann aber in Abhängigkeit von der Fahrpraxis recht schnell die Ausbildung abgeschlossen werden. Dies unterscheidet diesen LKW Führerschein grundsätzlich von anderen Typen. Sollte die Praxis Schwächen aufweisen, kann aber eine theoretische Prüfung verlangt werden.

Medizinische Grundvoraussetzungen

Die Führerscheinkosten mögen in diesem Fall überschaubar sein, doch um überhaupt für eine derartige Ausbildung zugelassen zu werden, müssen auch medizinische Aspekte beachtet werden. Wer den Führerschein machen will, muss sich einen Gesundheitscheck und einem Sehtest unterziehen. Dies ist nach der Verordnung über die Erteilung von Fahrerlaubnissen verpflichtend. Dabei gilt, dass das Gutachten nicht älter als ein Jahr sein darf und von einem zugelassenen Allgemeinmediziner ausgestellt sein muss. Für den Sehtest reicht in der Regel ein Besuch beim Optiker. Im entsprechende Gutachten stehen vor allem Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie Störungen wie Epilepsie im Vordergrund. Sollten derartige Diagnosen bereits gestellt worden sein, ist der Erwerb des LKW Führerscheins der Klasse C1E in der Regel nicht möglich. Der Sehtest muss einen bestimmten Dioptrien-Wert nicht übersteigen, wenn eine Zulassung zur Ausbildung erfolgen soll.

Grundsätzliche Voraussetzungen

Wer den Führerschein machen will, muss grundsätzlich folgende Anforderungen erfüllen.


  • Er muss mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben
  • Der Besitz eines Führerscheins der Klasse C1 muss nachgewiesen werden
  • Bei gewerblicher Nutzung beträgt das Mindestalter 21 Jahre
  • Eine Bescheinigung über einen Erste-Hilfe Kurs muss vorliegen

Das Nichterfüllen einer dieser Voraussetzungen ist bereits ein absolutes Ausschlusskriterium. Allerdings gilt dies nicht zwangsläufig für einen fehlenden Erste-Hilfe Kurs. Sollte diese zum Beginn der Ausbildung nicht vorliegen, kann dieser in der Regel im Verlauf der Selben nachgeholt werden. Grundsätzlich sollte der Bescheid aber existieren, denn bereits bei der Ausbildung zum Typ C1, muss dieser absolviert worden sein. Da entsprechende Bescheinigungen nicht verfallen, sind diese auf Dauer gültig.

Verfall beachten

Wer den Führerschein machen will, muss auch wissen wann dieser abläuft, denn grundsätzlich haben entsprechende Genehmigungen seit 2013 eine Befristung. Diese beträgt fünf Jahre. Nach Ablauf der Frist muss erneut ein medizinisches Gutachten erstellt werden, dass die weitere Fahrtauglichkeit nachweist. Eine erneute Prüfung ist hingegen nicht erforderlich. Diese Regelung gilt aber nur für alle, die ihren Führerschein der Klasse C1E nach dem 10.01.2013 erhalten haben. Sollte dieser vor dem 19.01.2013 ausgestellt worden sein, ist dieser grundsätzlich bis zum 50. Lebensjahr gültig. Die Verschiebung der Fristen um neun Tage resultiert daraus, dass hier der Tag der bestanden Prüfung zählt. Da manche Dokumente erst postalisch zugesandt werden können, wurde eine Übergangsfrist bestimmt. Nach dem Erreichend es 50. Lebensjahres, gelten aber die gleichen Fristen wie für alle anderen Fahrer. Durch diese Regelung sollten alle Berufstätigen geschützt werden, die auf den Führerschein angewiesen sind.

Fazit zu dem LKW – Anhängerführerschein – Klasse C1E

Der Führerschein der Klasse C1E stellt für viele Kraftfahrer einen enormen Obolus dar. Durch die Genehmigung zum Ziehen eines zusätzlichen Anhängers, können weit mehr Aufträge angenommen werden. Allerdings macht der Erwerb auch ohne konkrete Pläne Sinn, denn so kann eine berufliche Perspektive geschaffen werden. Die Voraussetzungen zum Erwerb sind dabei recht einfach gehalten und auch die Tatsache, dass keine Theorie erforderlich ist, macht diese Ausbildung zu einer Prozedur, die recht schnell absolviert werden kann. Es müssen die lediglich die medizinischen und rechtlichen Grundvoraussetzungen erfüllt werden. Wer all dies mitbringt, kann schon bald den Führerschein der Klasse C1E in Händen halten.